Viele Kunstwerke werden aus Ton gefertigt / Copyright: Wikimedia Creative Commson, Museo de Arte Popular
Viele Kunstwerke werden aus Ton gefertigt / Copyright: Wikimedia Creative Commson, Museo de Arte Popular

Viele Kunstwerke werden aus Ton gefertigt / Copyright: Wikimedia Creative Commson, Museo de Arte Popular

In São Paulo werden zur Zeit im Rahmen der Ausstellung „Große Meister der iberoamerikanischen Kleinkunst“ (Grandes Mestres da Arte Popular Ibero-Americana) 1.300 Kunstwerke gezeigt. Die Exposition vereint Kunst aus Spanien, Portugal und der Region Lateinamerika. Im Kulturzentrum Centro Cultural Fiesp können die Werke bis Mitte Januar angesehen werden.

Der Verantwortliche der Ausstellung Alexandra Miamoto zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Ausstellung. Die Wanderausstellung, die in Brasilien zum ersten Mal gezeigt wurde, wird zukünftig auch in Kolumbien, Spanien und Mexiko Halt machen.

Die Kunstwerke gehören allesamt der mexikanischen Kunstsammlerin Cándida Fernández, die im Jahr 1995 anfing die Stücke zu sammeln. Nach Angaben der Sammlerin liegt die Intuition der Ausstellung vor allem darin, Kleinkunst und provinzielle Kunst zu fördern. Sie will Künstlern eine Stimme und Präsentationsraum geben, die ansonsten keine Möglichkeit gehabt hätten, ihre Kunst einem breiten Publikum zu zeigen. Bei den Künstlern handele es sich in vielen Fällen um einfache Bauern oder Handwerker aus ärmeren Regionen des iberoamerikanischen Raums.

Brasilien selbst ist in der Ausstellung mit 69 Künstlern vertreten. Der Großteil von ihnen stammt aus den Bundesstaaten Minas Gerais, Mato Grosso und Pernambuco. Die meisten ausgestellten brasilianischen Kunstwerke seien aus Ton oder Lehm geformt. Gleichzeitig handele es sich bei diesen Exemplaren um die teuersten Exemplare der Ausstellung. (sg)