2ª etapa do Ciências Sem Fronteiras. Na foto, o ministro da Educação, José Henrique Paim (Valter Campanato/Agência Brasil)Copyright Agência Brasil
 2ª etapa do Ciências Sem Fronteiras. Na foto, o ministro da Educação, José Henrique Paim (Valter Campanato/Agência Brasil)Copyright Agência Brasil

Am gestrigen Mittwoch (25.6.) wurde die zweite Phase des Stipendienprogramms für ein Studium im Ausland eröffnet. Hier Bildunsgminsiter José Henrique Paim. / Copyright Agência Brasil

Die brasilianische Regierung legt ihr Stipendienprogramm für Studienaufenthalte im Ausland, Ciência sem Fronteiras, zum zweiten Mal auf. Insgesamt 100.000 Stipendien sollen zwischen 2015 und 2018 an brasilianische Studierende gehen. Dies teilte die brasilianische Regierung am gestrigen Mittwoch (25.6.) mit. Bereits zwischen 2011 und 2014 wurden 83.200 Stipendien an Studierenden öffentlicher als auch privater Universitäten vergeben.

Brasilien verbindet mit dem Programm Ciência sem Fronteiras die Erwartungen, die Studierenden sammelten international Erfahrungen und bauten ihre Sprachkenntnisse aus. Bei potentiell 100.000 Studierenden wäre dies tatsächlich ein beachtlicher Rückfluss an Wissen für Brasilien. Die Fächerauswahl, die gefördert wird, beschränkt sich jedoch auf die Disziplinen Mathematik, Ingenieurswissenschaften, Biologie sowie Fächer aus den Bereichen Luftfahrt und Erdölgewinnung. Damit setzt Brasilien auf teils kostenintensive Fächer, für deren materielle Ausstattung sowie Know-how im Land Defizite herrschten.

Laut Bildungsministerium seien in der letzten Förderphase 32 Prozent der Stipendiaten in die USA, 11 Prozent nach Großbritannien sowie acht Prozent nach Kanada, Frankreich und Deutschland gegangen. Präsidentin Dilma Rousseff verbindet mit der neuen Förderphase die Hoffnung, dass auch andere Länder gewählt würden. „Uns interessieren auch Studierende, die in Südkorea, Japan und China studieren. Denn auch dort gibt es exzellente Universitäten“, so Rousseff.

In der letzten Förderphase wurden laut Regierungsmitteilung 83.2000 Stipendien für das Auslandsstudium abgerufen. Vor allem hätten die Studierenden an Privatuniversitäten nicht wie erwartet auf die Förderung zurückgegriffen, wie ein Sprecher der Regierung mitteilte. (ms)