Der Tourismusminister Gastão Vieira verteidigt die Abstimmung für die neue MP, durch die 100 temporäre Arbeitsstellen für die Fußball-WM und die Olympiade geschaffen werden / Copyright: Agência Brasil
Der ehemalige Tourismusminister Gastão Vieira verteidigt die Abstimmung für die neue MP, durch die 100 temporäre Arbeitsstellen für die Fußball-WM und die Olympiade geschaffen werden / Copyright: Agência Brasil

Der ehemalige Tourismusminister Gastão Vieira verteidigt die Abstimmung für die neue Maßnahme, durch die 100 temporäre Arbeitsstellen für die Fußball-WM und die Olympiade geschaffen werden sollen. / Copyright: Agência Brasil

Am vergangenen Dienstag (27.05.) hat das brasilianische Abgeordnetenhaus die provisorische Maßnahme MP 650/14 genehmigt, durch die 100 befristete Arbeitsplätze für die bevorstehenden sportlichen Großveranstaltungen, die Fußball-WM und die Olympischen Spiele, geschaffen werden sollen.

Die Abgeordneten der Opposition hatten gegen die MP argumentiert, dass diese nur weitere Ausgaben für das Land mit sich bringen würden. Allein für das Verteidigungsministerium für die WM (Ministério da Defesa na Copa), das speziell für die Sportveranstaltung ins Leben gerufen wurde, hätte die Regierung bereits eine Milliarden Reais investiert.

Der Berichterstatter der Angelegenheit, der Abgeordnete und ehemaliger Tourismusminister Gastão Vieira (der demokratischen Partei PMDB, Bundesstaat Mato Grosso), konterte, dass die Maßnahme nicht auf Kosten des Staates gehen werde, da im gleichen Zuge 564 technische Arbeitsstellen abgeschafft wurden und die neuen Stellen nur temporär wären. Mittelfristig würde die Maßnahme deshalb Einsparungen bedeuten, da ab 2017 keine Stellen in diesem Bereich mehr gebraucht werden.

Aus dem Gesetzestext geht hervor, dass sich die neuen Stellen auf leitende Positionen und Beratungstätigkeiten des Sondersekretariats zur Sicherheit für Großveranstaltungen des Justizministeriums beziehen. Diese können nur durch öffentliche Dienstleister und das Militär besetzt werden. (ds)