Logo des Brasilianischen Instituts für Geografie und Statistik / Copyright: IBGE

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Durch die Aktivitäten im Gesundheitswesen konnten 2009 4,3 Millionen Arbeitsplätze in Brasilien geschaffen werden, was im genannten  Jahr ca. 4,5 Prozent der Beschäftigten auf dem brasilianischen Markt ausmachte. 2007 hingegen wurden nur 115.000 neue Arbeitsplätze in diesem Bereich geschaffen.

Laut neuer Untersuchungen des Brasilianischen Instituts für Geografie und Statistik (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística, kurz: IBGE), die gestern (18.01.) bekanntgegeben wurden, zählte man die höchste Beschäftigungsrate im öffentlichen Gesundheitsbereich: 1,4 Millionen (32,5 Prozent), gefolgt von anderen Aktivitäten im Gesundheitsbereich mit 27,1 Prozent, danach schließen sich der Handel mit Medikamenten, pharmazeutischen, orthopädischen und zahnärztlichen Produkten an (18 Prozent).

Das IBGE bestätigte, dass es sich bei diesen Daten um die Gesamtzahl der Arbeitsplätze handelt und nicht um die Anzahl der beschäftigten Personen für jede Aktivität, da es in diesem Sektor üblich sei, dass eine Person in mehreren Bereichen des Gesundheitswesens arbeite und somit mehr als einer Stelle nachgehe.

Die Studie zeigte auch, dass die durchschnittlichen Einkünfte des Gesundheitswesens höher als der Durchschnitt aller wirtschaftlichen Aktivitäten im Land seien. So läge das durchschnittliche Jahreseinkommen im Gesundheitswesen bei 22.395 Reais (ca. 9.854 Euro), im Gegensatz zu einem allgemeinen Jahreseinkommen von 14.222 Reais (rund 6.258 Euro).

Das höchste Jahreseinkommen hatten 2009 die Personen, die in Krankenhäusern angestellt waren (45.851 Reais, etwa 20.175 Euro), was 3,4-mal höher als der Mittelwert der Wirtschaft in diesem Zeitraum sei. (ds)