Laut Angaben der brasilianischen Zentralbank fällt die Inflationsrate für 2014 geringer als zuvor geschätzt aus / Copyright: Wikipedia, GNU, ACrush
Laut Angaben der Brasilianischen Zentralbank beendete Brasilien das vergangene Jahr mit einem negativen Saldo / Copyright: Wikipedia, GNU, ACrush

Laut Angaben der Brasilianischen Zentralbank beendete Brasilien das vergangene Jahr mit einem negativen Saldo. / Copyright: Wikipedia, GNU, ACrush

Gestern (08.01.) veröffentlichte die Brasilianische Zentralbank (BC), dass der Abfluss von Dollar im Jahr 2013 höher als der Zufluss war, was zu einem negativen Saldo von 12,261 Milliarden US-Dollar führte. 2012 konnte Brasilien noch einen positiven Saldo von 15,753 Milliarden US-Dollar aufweisen. Seit 2008, als die weltweite Wirtschaftskrise begann, registrierte man keinen negativen Saldo mehr im Land. Der Wert von 2013 ist der größte negative Saldo seit 2002.

Im vergangenen Jahr war der Finanzfluss (unter anderem Investitionen in Wertpapiere, ausländische Direktinvestitionen) verantwortlich für die negative Bilanz des Wechselkurses. In diesem Bereich registrierte man einen negativen Saldo von 23,396 Milliarden US-Dollar, in 2012 war der Wert positiv: 8,380 Milliarden US-Dollar.

Was den Handelsfluss betrifft, also die Relation zwischen Importen und Exporten, konnte ein positiver Saldo festgestellt werden von 11,136 Milliarden Euro. 2012 lag der Überschuss bei 8,373 Milliarden Euro. Allerdings ist seit Dezember 2013 eine negative Tendenz festzustellen. Der Dezember schloss mit einem negativen Saldo von 8,780 Milliarden US-Dollar, das schlechteste Resultat seit 1998. Und auch der Finanzfluss zeigte negative Zahlen, 6,898 Milliarden US-Dollar.

In den ersten zwei Arbeitstagen dieses Jahres blieb der Handelsfluss weiterhin negativ, mit einem Wert von 480 Millionen US-Dollar. Im Detail lag der Finanzfluss bei einem Minus von 246 Millionen US-Dollar und der Handelsfluss bei einem Minus von 234 Millionen US-Dollar. (ds)