Polizei in Brasilien soll von mindestens 245 ausländischen Polizisten während der WM unterstützt werden. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil
Polizei in Brasilien soll von mindestens 245 ausländischen Polizisten während der WM unterstützt werden. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Polizei in Brasilien soll von mindestens 245 ausländischen Polizisten während der WM unterstützt werden. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Während der Fußballweltmeisterschaft ist ein Aufgebot an brasilianische Militär- und Staatspolizei sowie Polizisten aus den Ländern der Teams im Einsatz, um die Sportler und Trainer während des Ereignisses durch Brasilien zu begleiten. Bislang wurden bereits 245 ausländische Polizisten verpflichtet auf Einladung des örtlichen Organisierungskomitees, um die Teams ihrer Länder zu betreuen und während der Spiele auf den Tribünen zu sein. Ohne Uniform sollen sie auch im Umgang mit den Fans helfen.

Bis jetzt haben 35 Länder (31 Teilnehmer an der WM und 4 Gäste) zugesagt, Männer zur Unterstützung zu schicken. Zusätzlich werden auch Interpol, Ameripol und die UNO Kräfte entsenden. Sie werden unter Führung der Staatspolizei im Zentrum der internationalen Polizeikooperation arbeiten sowie in den Stadien, wo sie in ihren Original-Uniformen im Einsatz sein werden. So können ausländische Fans sie als Polizisten erkennen. Die einzige Forderung ist, dass die ausländischen Polizisten ohne Waffen unterwegs sein sollen.

In jedem Spielerbus soll eine Gruppe von brasilianischen Staatspolizisten mitfahren, ab der Ankunft in Brasilien und auf den Strecken zwischen Hotel und Trainingsort sowie auf dem Weg zu den Spielen. Allerdings soll die Sicherheit von Spielern und Trainern nicht allein den Polizisten überlassen werden. Täglich sollen sich hundert internationale Agenten in Brasília beim Geheimdienst von Brasilien Abin (Agência Brasileira de Inteligência) treffen, um über jedes Ereignis in den Spielorten zu sprechen. (ls)