Am Wochenende traf Präsidentin Dilma Rousseff die Sportler, die zu den Olympischen Spielen nach London fahren / Copyright: Agência Brasil
Am Wochenende traf Präsidentin Dilma Rousseff die Sportler, die zu den Olympischen Spielen nach London fahren / Copyright: Agência Brasil

Am Wochenende traf Präsidentin Dilma Rousseff die Sportler, die zu den Olympischen Spielen nach London fahren / Copyright: Agência Brasil

Die Präsidentin Dilma Rousseff empfing am Wochenende die brasilianischen Athleten, die an den Olympischen Spielen in London teilnehmen werden. Neben der Präsidentin nahmen außerdem der Sportminister Aldo Rebelo und der Präsident des Olympischen Komitees Brasiliens (Comitê Olímpico Brasileiro, kurz: COB) Carlos Arthur Nuzman an dem Treffen teil.

Ab dem 27. Juli bis zum 12. August werden rund 260 Athleten Brasilien in London sportlich repräsentieren. Von den Sportlern werden rund 80 durch ein Stipendiaten-Programm (Programa Bolsa Atleta) unterstützt. Neben den Sportlern reisen rund 150 weitere Personen nach London, die das brasilianische Team unterstützen werden, darunter Trainer und Techniker. Laut Bernard Rajzman, dem Präsidenten der Nationalen Kommission der Athleten (Commisão Nacional de Atletas), ist das diesjährige brasilianische Team bestens vorbereitet und könne die Leistungen der Jahre zuvor leicht übertreffen. Rajzman ist außerdem davon überzeugt, dass die Unterstützung der brasilianischen Bevölkerung noch nie so groß war, wie bei diesen Olympischen Spielen. Das Bewusstsein der Gesellschaft habe sich gewandelt, sagte Rajzman, noch nie habe es so viele private und öffentliche unterstützende Aktionen zu vorigen Olympischen Spielen gegeben.

Ausschlaggebend für die Veränderung der Wahrnehmung der Olympischen Spiele in der brasilianischen Bevölkerung ist wohl insbesondere die Tatsache, dass die folgenden Spiele 2016 in Brasilien ausgetragen werden. Brasilien ist damit das erste lateinamerikanische Land, das dieses große traditionsreiche Sportereignis austragen wird. (sg)