Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt die dritte Etappe des Wohnungsbauprogramms Minha Casa, Minha Vida an / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt die dritte Etappe des Wohnungsbauprogramms Minha Casa, Minha Vida an / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt die dritte Etappe des Wohnungsbauprogramms Minha Casa, Minha Vida an. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat am vergangenen Donnerstag (03.07.) die dritte Phase des Wohnungsbauprogramms „Mein Haus, Mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida) angekündigt. Ziel ist dabei, drei Millionen Wohneinheiten ab kommendem Jahr 2015 zu bauen.

In der ersten Phase des Programms wurden bereits eine Million Wohneinheiten errichtet, in der zweiten, die derzeit noch läuft, liegt das Ziel bei 2,75 Millionen Häusern bis Ende dieses Jahres. Laut Angaben der Präsidentin gäbe es 350.000 Einheiten, die vertraglich noch nicht vergeben seien. Rousseff wies auch darauf hin, dass durch das Wohnungsbauprogramm neue Arbeitsplätze im Bausektor entstehen sowie Einkommen für den Unternehmenssektor.

Der Städteminister Rio de Janeiros, Gilberto Occhi, informierte seinerseits darüber, dass die Investitionen ins Programm mittlerweile in Rio de Janeiro 220 Milliarden Reais übersteigen würde. Derzeit befänden sich 1,7 Millionen Wohnungen im Bau, die in den nächsten Monaten übergeben werden sollen.

Das Programm „Mein Haus, Mein Leben“ finanziert Häuser für Familien mit einem Einkommen von bis zu 5.000 Reais pro Monat. Die Finanzierungsbedingungen variieren je nach Familieneinkommen. Für die Familien mit einem monatlichen Einkommen bis 1.600 Reais gibt es Zuschüsse in Höhe von fünf Prozent ihres Einkommens. Die Familien, die bis zu 3.275 Reais monatlich verdienen, erhalten Zuschüsse bis zu 25.000 Reais. Die Familien mit einem Einkommen zwischen 3.275 und 5.000 Reais bekommen günstigere Zinssätze als bei den herkömmlichen Immobiliengeschäften. (ds)