Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt die dritte Etappe des Wohnungsbauprogramms Minha Casa, Minha Vida an / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt die dritte Etappe des Wohnungsbauprogramms Minha Casa, Minha Vida an / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigt die dritte Etappe des Wohnungsbauprogramms Minha Casa, Minha Vida an. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff hat am vergangenen Donnerstag (05.06.) die dritte Etappe des Wohnungsbauprogramms „Mein Haus, Mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida) angekündigt. Ziel dabei ist, drei Millionen Wohnungen unter Vertragsabschluss zu bringen. Rousseff glaubt sogar an die Möglichkeit einer Erhöhung auf vier Millionen Wohneinheiten. Doch das werde erst in Betracht gezogen, sobald das ursprüngliche Ziel erreicht sei, so Rousseff. Die Präsidentin nahm an der Tagung des Rates für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (Conselho de Desenvolvimento Econômico e Social) teil, auf der auch Unternehmer und Vertreter sozialer Bewegungen anwesend waren.

Die dritte Etappe des Programms ist eine Fortsetzung der ersten beiden und es soll keine Änderung der Inhalte und Richtlinien geben, so Rousseff. Die zweite Etappe läuft noch bis Ende des Jahres, bis dahin sollen 2,75 Millionen Wohnungen geschaffen werden.

Das „Mein Haus, Mein Leben“ finanziert Häuser für Familien mit einem monatlichen Einkommen bis zu 5.000 Reais. Die Finanzierungskonditionen variieren je nach Familieneinkommen: Familien, die bis zu 1.600 Reais monatlich verdienen, erhalten Leistungen in Höhe von fünf Prozent des Einkommens. Familien, die bis zu 3.275 Reais Monatseinkommen zur Verfügung haben, bekommen Unterstützung bis zu 25.000 Reais. Und die Familien mit einem Einkommen zwischen 3.275 Reais und 5.000 Reais erhalten einen günstigeren Zinssatz als bei herkömmlichen Hypotheken. (ds)