BNDES steckt 2,7 Milliarden Reais in den Ausbau von Infrastruktur in Rio de Janeiro. / Copyright: Wikimedia Commons, Brian Snelson
BNDES steckt 2,7 Milliarden Reais in den Ausbau von Infrastruktur in Rio de Janeiro. / Copyright: Wikimedia Commons, Brian Snelson

BNDES steckt 2,7 Milliarden Reais in den Ausbau von Infrastruktur in Rio de Janeiro. / Copyright: Wikimedia Commons, Brian Snelson

Die Entwicklungsbank von Brasilien hat 2,7 Milliarden Reais freigegeben, um Bauarbeiten an der Infrastruktur in Rio den Janeiro zu finanzieren, die bis zu den Olympischen Spielen 2016 umgesetzt werden sollen. Das Geld soll in den Bau von exklusiven Bus-Strecken fließen, die eine Verbindung zwischen den Stationen der Busschnellstrecke Transolímpica schaffen. Der Vertrag wurde am vergangenen Sonntag (1. Juni) von Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff sowie dem Bürgermeister von Rio, Eduardo Paes, unterzeichnet.

Von dem Geld soll außerdem der Bau eines Radweges auf der Avenida Niemeyer, des Tunnels, der die Avenida Rodrigues Alves an den Platz 15 anschließt, und die Urbanisierung der Umgebung des Olympiaparks und des Olympischen Stadions João Havelange im Norden der Stadt finanziert werden. Die Gemeinde Rio de Janeiro wird sich mit 301,7 Millionen Reais an den Ausgaben beteiligen.

Die Busschnellstrecke wird in Etappen in Betrieb genommen. Seit dem vergangenen Montag können die Einwohner Rio de Janeiros bereits die Verbindung zwischen dem Stadtteil Tanque im Westen und dem Terminal Rodoviário Alvorada im Stadtteil Tijuca nutzen. Ab kommendem Donnerstag soll dann auch die Verbindung bis zum Flughafen eröffnet sein, wobei auf der Strecke zunächst nur wenige Stationen in Betrieb sein werden. Insgesamt wird die Strecke am Ende 47 Stationen einschließen, verteilt über 39 Kilometer. (ls)