Der Kommunikationsminister Paulo Bernardo über die 4G-Technologie / Copyright: Agência Brasil
Der Kommunikationsminister Paulo Bernardo spricht über die 4G-Technologie in den Gastgeberstädten des Konföderationen-Pokals / Copyright: Agência Brasil

Der Kommunikationsminister Paulo Bernardo spricht über die 4G-Technologie in den Gastgeberstädten des Konföderationen-Pokals / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Kommunikationsminister Paulo Bernardo teilte gestern (29.04.) mit, dass die Mobilfunkdienstleistungen der 4G-Technologie bald in 15 brasilianischen Städten angeboten werden können. Priorität hätten allerdings derzeit die sechs Gastgeberstädte des Konföderationen-Pokals 2013.

Laut des von der nationalen Telekommunikationsagentur ANATEL (Agência Nacional de Telecomunicações) entwickelten Zeitplans hätten die Mobilfunkbetreiber, die bei den Versteigerungen Anteile erworben haben, bis heute Zeit, um 50 Prozent der Flächen der Auftragsorte Rio de Janeiro, Brasília, Belo Horizonte, Recife, Salvador und Fortaleza abzudecken.

„Die Unternehmen werden wahrscheinlich weit mehr abdecken als nur die vorgegebenen Städte. Auch wenn einige Unternehmen sich angesichts kommerzieller Gründe noch mit Äußerungen bedeckt halten, sind wir sicher, dass die Anzahl von sechs Städten übertroffen wird. Und mit Sicherheit wird der Service große Anerkennung finden“, so Bernardo.

Der Anbieter Claro testet seine Dienstleistungen bereits in São Paulo, Porto Alegre, Curitiba, Paraty, Campos do Jordão und Búzios, Oi hat sie in Rio de Janeiro angekündigt. TIM und Vivo werden erst heute genauere Informationen bekanntgeben.

Laut Angaben des Präsidenten der ANATEL, João Rezende, würde die Inbetriebnahme in jeder Stadt begleitet und ab heute auch die Anforderungen und Qualität strengstens überwacht werden. (ds)