Logo der Staatskasse Brasiliens / Copyright: Tesouro Nacional

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Die brasilianische Staatskasse (Tesouro Nacional) erhielt gestern (03.01.) 750 Millionen US-Dollar durch nordamerikanische und europäische Investoren mit einem Zinssatz von 3,449 Prozent pro Jahr. Dieser Satz stellt bisher den geringsten Wert der Geschichte bei Auslandsoperationen dar. Die Gelder stammen von Wertpapieren mit einer Laufzeit bis Januar 2021.

Die brasilianische Regierung nimmt Darlehen von internationalen Investoren mittels Freisetzung von Auslandsschulden mit Verzinsung in Anspruch. Das bedeutet, dass Brasilien die Gelder in zehn Jahren mit den entsprechenden Zinsen zurückzahlen wird. Bisher lag der niedrigste Zinssatz von Zehn-Jahres-Abkommen bei 4,188 Prozent jährlich.

Laut der Staatskasse sei die hohe Nachfrage nach brasilianischen Wertpapieren die Ursachen für die geringen Zinsen auf dem Markt.

Der Satz brasilianischer Wertpapiere war um 150 Punkte größer als amerikanischer Wertpapiere der letzten zehn Jahre. Die nordamerikanischen Wertpapiere werden als die sichersten weltweit eingeschätzt. Spezialisten der Staatskasse zufolge sage diese Entwicklung aus, dass die Schulden Brasiliens immer weniger Risiken unterliegen.

In den nächsten Stunden möchte die Staatskasse weitere 75 Millionen US-Dollar vom asiatischen Markt erlangen. Heute soll das Ergebnis der Freigabe bekannt gemacht werden. Die Ressourcen werden am Freitag (06.01.) den internationalen Reserven hinzugefügt. (ds)