Die Umweltministerin Izabella Teixeira präsentiert die neusten Daten zum Thema Abholzung im Amazonasgebiet / Copyright: Agência Brasil
Die Umweltministerin Izabella Teixeira präsentiert die neusten Daten zum Thema Abholzung im Amazonasgebiet / Copyright: Agência Brasil

Die Umweltministerin Izabella Teixeira präsentiert die neusten Daten zum Thema Abholzung im Amazonasgebiet / Copyright: Agência Brasil

Gestern (14.11.) stellte die brasilianische Umweltministerin Izabella Teixeira die neusten Daten bezüglich der Abholzung im Amazonasgebiet vor: Die Abholzung sei im Amazonas 28 Prozent angestiegen, was sich auf den Zeitraum August 2012 bis Juli 2013 beziehe. Die abgeholzte Fläche belaufe sich auf 5.843 Quadratkilometer. Die Daten wurden im Rahmen des Projekts zur Überwachung des Amazonasgebietes mittels Satelliten (Projeto de Monitoramento da Floresta Amazônica por Satélites) und in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Raumforschungsinstituts INPE (Instituto Nacional de Pesquisa Espaciais) erfasst.

Trotz des Anstieges versicherte die Ministerin, dass dieser Wert immerhin noch der zweitniedrigste Wert in der Geschichte seit Beginn der Überwachung der Abholzung durch das INPE sei. Unter den Bundesstaaten, in denen am stärksten abgeholzt wurde, befinden sich Mato Grosso mit 52 Prozent und Roraima mit 49 Prozent. Betrachtet man die Fläche, so wurde im Bundesstaat Pará am meisten abgeholzt, insgesamt sind 2.379 km² verzeichnet, gefolgt vom Bundesstaat Mato Grosso mit insgesamt 1.140 km².

Teixeira bekundete, dass sie von der bevorstehenden Weltklimakonferenz in Warschau vorzeitig zurückkehren werde, um an einer Tagung mit allen bundesstaatlichen Umweltsekretären der Amazonasregion teilzunehmen, bei der zum Thema Abholzung der jeweiligen Bundesstaaten Stellung genommen werden muss. (ds)