Die Neunte brasilianische Mathematikolympiade öffentlicher Schulen OBMEP endete in der vergangenen Woche mit der Medaillenübergabe / Copyright: OBMEP
Die Neunte brasilianische Mathematikolympiade öffentlicher Schulen OBMEP endete in der vergangenen Woche mit der Medaillenübergabe / Copyright: OBMEP

Die Neunte brasilianische Mathematikolympiade öffentlicher Schulen OBMEP endete in der vergangenen Woche mit der Medaillenübergabe / Copyright: OBMEP

In der vergangenen Woche hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff an der Preisvergabe bei der neunten brasilianischen Mathematikolympiade öffentlicher Schulen OBMEP (9ª Olimpíada Brasileira de Matemática das Escolas Pública) im Stadtviertel Barra da Tijuca im Westen Rio de Janeiros teilgenommen. Auf dieser Veranstaltung wies die Präsidentin darauf hin, welche große Rolle Lehrer und die Bildung in einem Land spielen, das wachsen möchte.

„Der größte Reichtum in unserem Land ist das Wissen der Brasilianer und Brasilianerinnen. Ohne gut ausgebildete Lehrkräfte, die sozial geschätzt werden, ist eine qualitativ hochwertige Bildung nicht möglich. Aus diesem Grund müssen die Lehrer auch gut bezahlt werden“, so Rousseff auf der Veranstaltung.

Der Bundesstaat mit den meisten Goldmedaillengewinnern war Minas Gerais mit 149 Medaillen, gefolgt von São Paulo (109), Rio de Janeiro (54), Rio Grande do Sul (26) und Santa Catarina (26). Einige Bundesstaaten wie beispielsweise Alagoas und Acre erhielten keine Goldmedaille. Die Olympiade findet jährlich für Schüler der sechsten bis neunten Klasse statt. 2013 gab es 18,7 Millionen Einschreibungen von mehr als 47.000 Schulen. Zum Abschluss in diesem Jahr wurden 500 Goldmedaillen überreicht. Auch bei der kommenden Veranstaltung rechnet man mit einer regen Teilnahme. (ds)