Präsidentschaftsanwärter Aécio Neves macht Versprechungen hinsichtlich der Investitionen in Infrastruktur und den Gesundheitssektor. / Copyright: Agência Brasil
Präsidentschaftsanwärter Aécio Neves macht Versprechungen hinsichtlich der Investitionen in Infrastruktur und den Gesundheitssektor. / Copyright: Agência Brasil

Präsidentschaftsanwärter Aécio Neves macht Versprechungen hinsichtlich der Investitionen in Infrastruktur und den Gesundheitssektor. / Copyright: Agência Brasil

Am kommenden Sonntag (26.10) geht die Wahl um den Präsidentschaftssitz in Brasilien in die zweite Runde. Die Kontrahenten Dilma Rousseff und Aécio Neves nutzen die Zeit bis dahin, so viele Wähler für sich zu gewinnen wie möglich. Neves von der PSDB macht verschiedene Versprechungen von der Infrastruktur, über Ausgaben für den Gesundheitssektor bis hin zu Umweltthemen.

Beispielsweise verspricht er einen komplette Umstrukturierung der Infrastruktur in verschiedenen Regionen des Landes. Bei einem Besuch im Bundesstaat Pará sagte er zudem zu, die Investitionen in die Gesundheit des Bundesstaates zu erhöhen, denn laut ihm seien die Ausgaben in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen. In Bezug auf die Arbeiten an den Wasserstraßen im Bundesstaat und hinsichtlich der Mobilitätsprobleme, die vor allem die Hauptstadt Belém betreffen, betonte Neves, dass die in Pará gewonnen Bodenschätze den Menschen vor Ort zugute kommen müssten.

„Wir brauchen einen radikalen Umschwung in der Infrastruktur Brasiliens, der bei der aktuellen Regierung bislang fehlt. Diese Regierung ist die Regierung, die viele Bauarbeiten angekündigt, aber diese immer wieder verschoben hat“, sagte er. Laut Neves könne man eine echte Solidarität zwischen der Regierung und den einzelnen Bundesstaaten erreichen, damit Fragen wie die zur städtischen Mobilität und zur Finanzierung des öffentlichen Gesundheitssektors endlich angegangen werden können.

Nach aktuellen Umfrageergebnissen von Datafolha liegt der Kandidat bei 43 Prozent der Wählerstimmen, während Dilma Rousseff 46 Prozent auf sich vereinen kann. Damit liegt Aécio Neves zum ersten Mal in den Umfragen zu den Wahlen hinter der amtierenden Präsidentin. Zuvor lag er noch mit 45 Prozent vorne. (ls)