Gesundheitsminister Alexandre Padilha spricht über das weitere Vorgehen im Rahmen des Programms Mais Médicos / Copyright: Agência Brasil
Gesundheitsminister Alexandre Padilha spricht über das weitere Vorgehen im Rahmen des Programms Mais Médicos / Copyright: Agência Brasil

Gesundheitsminister Alexandre Padilha spricht über das weitere Vorgehen im Rahmen des Programms Mais Médicos. / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Gesundheitsminister Alexandre Padilha sprach am vergangenen Freitag (10.01.) in São Paulo über das Programm Mais Médicos („Mehr Ärzte“). Ziel ist es, dass 13.000 Ärzte bis April an Brasiliens bedürftigen Orten mit bisher schlechter medizinischer Versorgung arbeiten. Dazu sollen mehr Ärzte aus Kolumbien und anderen Ländern eingestellt werden.

„Wenn es nötig ist, bringen wir Ärzte aus internationaler Zusammenarbeit sowohl aus dem kubanischen Gesundheitsministerium als auch aus anderen Ländern ins Land. Wir werden das Ziel erreichen, dass 13.000 Ärzte bis Ende März nach Brasilien kommen und im April in unseren Gemeinden arbeiten“, bekräftigte der Minister.

Dafür werde das Gesundheitsministeriums von Ende Januar bis Anfang Februar eine erneute Einschreibungsphase starten, wobei sich brasilianische Interessenten sowie Interessenten aus anderen Ländern bewerben können. Auch Ärzte, die bereits im Ärzteprogramm PROVAB (Programa de Valorização do Profissional da Atenção Básica) tätig sind, könnten zum Mais Médicos wechseln, denn das Programm PROVAB endet im Februar. So könnten sich neue Möglichkeiten für die betroffenen Angestellten ergeben. Einige dieser Ärzte haben bereits Interesse gezeigt, dass sie im Rahmen des Mais Médicos weiterhin in den entsprechenden Gemeinden und Gesundheitsstationen arbeiten wollten. (ds)