Mit den finanziellen Mitteln soll unter anderem die Lieferung nach Europa verbessert werden. / Copyright: Wikimedia Commons

Das angolanische Unternehmen Cevital will in die brasilianischen Häfen im Norden des Landes investieren. Die Firma ist einer der größten Importeure von landwirtschaftlichen Produkten aus Brasilien, vor allem von Zucker, Mais, Sojaöl und –schrot. Cevital hat bereits zugesagt die Getreideverarbeitung und die Logistik über die Häfen im Norden mit finanziellen Mitteln zu unterstützen, wie die brasilianische Nachrichtenagentur Agência Brasil schreibt.

Die Details kommen von Brasiliens Landwirtschaftsministerin Katiá Abreu, die in der Nacht vom Dienstag (13.10) den Präsidenten der angolanischen Firma, Issad Rebrab, zu Besuch hatte. Diskutiert wurde über Infrastruktur-Projekte in der Region, vor allem im Bundesstaat Pará.

Während des Treffens mit der Ministerin sagte der Unternehmer zu, sich mit der Regierung von Pará zusammenzuschließen, um die Lebensmittelindustrie in verschiedenen Städten vor Ort zu fördern, um unter anderem Arbeitsplätze zu schaffen. „Wir haben uns dafür entschieden im Nordkorridor zu investieren, weil die Häfen der Region näher an Algerien, Europa und dem Rest von Afrika liegen“, begründete Rebrab.

Ministerin Abreu begrüßte das Engagement des Unternehmers. Sie bekräftigte, dass die Kosten und die Lieferzeit verbessert werden müssen für die Produkte, die beispielsweise nach Rotterdam gebracht werden. „Dadurch erlangen die brasilianischen Produkte eine bessere Wettbewerbsfähigkeit“, so die Ministerin. (ls)

Quelle: Agência Brasil