Der Gouverneur von São Paulo verspricht, dass es keine Wasserrationierung bis Jahresende geben wird. / Copyright: Wikimedia Commons
Der Gouverneur von São Paulo verspricht, dass es keine Wasserrationierung bis Jahresende geben wird. / Copyright: Wikimedia Commons

Der Gouverneur von São Paulo verspricht, dass es keine Wasserrationierung bis Jahresende geben wird. / Copyright: Wikimedia Commons

Der Gouverneur des Bundesstaates São Paulo Geraldo Alckmin, der für die Wiederwahl im Oktober kandidiert, hat am vergangenen Montag (4.08.) bestätigt, dass die Wasserversorgung im Bundesstaat während der Trockenzeit garantiert ist, es werde keine Rationierung geben.

Als erster Gesprächspartner in der Reihe „Interview Estadão“ der brasilianischen Tageszeitung Estado de S. Paulo sagte er, dass die notwenigen Investitionen getätigt worden seien und dass das Thema mittlerweile künstlich politisch aufgeputscht werde. „Eine Rationierung ist weder erforderlich, noch technisch sinnvoll“, sagte der Gouverneur. „Wir sind soweit vorbereitet bis zum Beginn des kommenden Jahres.“

Laut Alckmin ist die derzeitige Situation die Folge eines „atypischen klimatischen Faktors“ wegen einem Sommer mit nur wenigen Regenfällen. Seine Regierung habe „umfangreiche“ Investitionen vorgenommen, um die Wasserversorgung über die kommenden Jahre zu garantieren, zum Beispiel gehöre zu den Maßnahmen ein Wechsel der Regionen für das Cantareira-System, der Kampf gegen die Wasserverschwendung und die Bonuszahlung an Verbraucher, die ihren Konsum reduzieren. (ls)