Brasiliens größter Getränkehersteller legte im 1. Quartal 2015 deutlich bei Umsatz und Gewinn zu. / Copyright: Agência Brasil In Brasilien sollen mehr exotische Sorten Bier produziert werden / Copyright: Agência Brasil

Auf dem brasilianischen Getränkemarkt hat sich die bereits vielfach zitierte wirtschaftliche Krise Brasiliens bisher nicht gezeigt, wie die neuen Quartalszahlen des Getränkeherstellers AmBev (American Beverage Company) belegen. Das Unternehmen mit führenden Biermarken wie Skol, Brahma und Antarctica konnte seit Jahresbeginn seinen Umsatz und Gewinn um jeweils zweistellige Prozentzahlen steigern. Der Reingewinn legte gegenüber zum Vorjahreszeitraum um 10,4 Prozent auf 2,8 Milliarden Reais (etwa 815 Mio. Euro) zu.

Der Umsatz ist derweil um 19,1 Prozent auf rund 10,8 Milliarden Reais (3,14 Mrd. Euro) gestiegen, während die Ausgaben im Vergleich zum ersten Quartal 2014 um 20,1 Prozent auf 3,6 Milliarden Reais (etwa 1,05 Mrd. Euro) wuchsen, wie die Zeitung Valor Econômico berichtet (06.05.). Vor Steuern und Abzügen lag der Gewinn demnach bei 7,1 Mrd. Reais, was einem Zuwachs von 18,5 Prozent entspricht.

Wie AmBev berichtet, sei das gute Ergebnis vor allem auf eine Verbesserung des operativen Geschäfts sowie auf Partnerunternehmen zurückzuführen. Investitionen in Kapitalgüter hätten 720 Millionen Reais (rund 210 Mio. Euro) an Gewinnzuwachs beigetragen.

AmBev ist Teil eines der weltgrößten Getränkeproduzenten, Anheuser-Busch InBev. Im Jahr 2004 fusionierten AmBev und die belgische Interbrew zum InBev-Konzern, bevor sich dieser 2008 mit der Gruppe Anheuser-Busch zusammenschloss. In Brasilien führt AmBev für sein ursprüngliches Geschäft noch eigene Bücher. (ms)

Quelle: Valor Econômico



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