Der brasilianische Außenminister, Antonio Patriota (zweiter von links), empfängt die amerikanische Delegation / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Außenminister, Antonio Patriota (zweiter von links), empfängt die amerikanische Delegation / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Außenminister, Antonio Patriota, erhielt gestern (10.01.) in Brasilia Besuch von dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer der Vereinigten Staaten von Amerika, John Boehner, und sechs weiteren amerikanischen Parlamentariern. Informationen der Pressesprecherin des Itamaraty zufolge, beabsichtige der Besuch die Auffrischung der bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Brasilien. Laut der Amerikanischen Botschaft in Brasilien wurde die amerikanische Delegation auch von der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff empfangen.

Die Gespräche drehten sich vorwiegend um politische Fragen. Zur Diskussion standen außerdem unter anderem die Themen Bildung, Wissenschaft und Technik, Handel, Energie und Umwelt. Auch Angelegenheiten bezüglich der globalen sowie regionalen Entwicklungen standen auf dem Besprechungsplan.

Die Hoffnung sei, so teilte die amerikanische Botschaft mit, dass diese strategischen Treffen die Verbindungen zwischen den beiden stärksten Wirtschaftsnationen des amerikanischen Kontinents noch mehr festigen. Der Besuch zeige, so der amerikanische Botschafter, eine Reife in der Beziehung beider Länder und verspreche gute Perspektiven. Brasilien und die USA seien, seiner Einschätzung nach, große Demokratien und damit beide von großer Relevanz für die Suche nach einer Lösung, die Auswirkungen der internationalen Wirtschaftskrise zu begrenzen.

Bereits einen Tag zuvor (09.01.) war das Komitee um Boehner in Rio de Janeiro, wo sie sich mit Sérgio Cabral, dem Gouverneur des Bundesstaates, und Vertretern von Petrobras trafen. Heute geht es für die Delegation weiter nach Kolumbien. (jv)