Brasilien investiert weiter in den Ausbau des Energiesektors und führte gestern neue Lizenzversteigerungen durch / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, NeukiJ
Brasilien investiert weiter in den Ausbau des Energiesektors und führte gestern neue Lizenzversteigerungen durch / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, NeukiJ

Brasilien investiert weiter in den Ausbau des Energiesektors und führte gestern neue Lizenzversteigerungen durch / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, NeukiJ

Die Nationale Agentur für elektrische Energie ANEEL (Agência Nacional de Energia Elétrica) hat gestern (13.12.) erneute Versteigerung der Lizenzen im Energiesektor durchgeführt. Hierbei handelte es sich um neue Projekte in der Wasserkraft, in der Windenergie, der Solarenergie und von Thermoanlagen (Biomasse, Kohle und Erdgas), die 2018 beginnen sollen. Die Versteigerung wurde von der Energiehandelskammer CCEE (Câmara de Comercialização de Energia Elétrica) mittels Internet durchgeführt.

Das größte Projekt der Auktion ist das Wasserkraftwerk São Manoel, was in Rio Teles Pires im Bundesstaat Mato Grosso errichtet werden soll und eine Leistung von 700 Megawatt haben wird. Insgesamt wurden 687 Projekte genehmigt, davon sind es 539 im Bereich der Windenergie, 88 Photovoltaikprojekte, sieben Projekte im Bereich der thermischen Energie, 32 kleine Wasserkraftwerke, zwei große Wasserkraftwerke, 14 Anlagen für Biomasse, vier für Kohle und eine für Erdgas.

Laut Angaben der ANEEL seien für die neuen Installationen Investitionen in Höhe von 359 Millionen Reais in sieben Bundesstatten nötig. Damit würde man 1.377 direkte Arbeitsplätze schaffen. Die Zeit für die Fertigstellung der Bauvorhaben beträgt zwischen 22 und 36 Monaten, die Konzessionsverträge gelten 30 Jahre. Es wird fünf Übertragungslinien und drei Unterstationen in den Bundesstaaten Minas Gerais, Rondônia, Maranhão, Piauí, Tocantins, und Ceará geben. (ds)