Anteil sinkt um 0,4 Prozentpunkte zwischen Mai und Juni. / Copyright: Wikimedia Commons, Mariordo

Der Anteil der brasilianischen Haushalte mit Schulden ist im Juni zum ersten Mal nach vier Monaten zurückgegangen, wie eine Studie der Nationalen Vereinigung für Handel mit Waren, Dienstleistungen und Tourismus (CNC) zeigt. Auch im Jahresvergleich ist der Anteil gesunken. Momentan liegt der Prozentsatz bei 62 Prozent, während im Mai noch 62,4 Prozent festgestellt wurden – im Juni 2014 lag der Anteil bei 62,5 Prozent.

Für die Veröffentlichung mit dem Namen „Studie über die Verschuldung und Zahlungsunfähigkeit der Verbraucher“ wurden in ganz Brasilien 18.000 Konsumenten befragt.

Dabei stellte sich auch heraus, dass zwar der prozentuale Anteil der verschuldete Haushalte zurückgegangen ist, die ihre Schulden zu einem vereinbarten Zeitpunkt zurückzahlen. Dass aber gleichzeitig der Anteil derer stieg, die noch offene Rechnungen zu begleichen haben, und für sich keine Möglichkeiten sehen, die Schulden, wie vereinbart, zu begleichen.

Der Anteil derer mit Zahlungsverzögerungen lag zuletzt bei 21,3 Prozent. Im Mai waren dies noch 21,1 Prozent und im Juni des Vorjahres 19,8 Prozent. Der Anteil der Haushalte, die zahlungsunfähig bleiben, liegt bei 7,9  Prozent (Mai: 7,4 Prozent, Juni 2014: 6,6 Prozent). (ls)

Quelle: Agência Brasil