Vor allem Fleischexporteure konnten in Deutschland Geschäfte schließen. / Copyright: Wikimedia Commons, Raimond Spekking

Brasilianische Unternehmen konnten innerhalb von fünf Tagen auf der internationalen Ernährungs- und Getränkemesse Anuga in Deutschland Geschäfte im Gesamtwert von 1,408 Milliarden US-Dollar abschließen. Rund 200 Millionen US-Dollar entfielen dabei auf Geschäfte, die während der Veranstaltung geschlossen wurden, der Restwert bezieht sich auf Verträge, die für die kommenden zwölf Monate geplant sind.

Nach Angaben der brasilianischen Agentur zur Exportförderung Apex geht es bei dem größten Teil der Verträge um Fleisch. Dementsprechend waren 30 Unternehmen der insgesamt 84 brasilianischen Firmen auf der Messe aus dem Sektor Rindfleisch, Schwein- und Hähnchen. „Dieser Sektor allein repräsentierte mehr als die Hälfte des gesamten Geschäftsvolumens, da Verträge hier normalerweise in beachtlichen Größenordnungen geschlossen werden“, sagt André Favero, Direktor für Geschäfte der Apex.

Nach Angaben von Favero übersteigt das Gesamtgeschäft in diesem Jahr den Wert von der letzten Lebensmittelmesse in 2013 um 28 Prozent. Außer Fleisch stießen aber auch typische brasilianische Produkte und Biowaren auf eine hohe Nachfrage, so der Direktor. (ls)

Quelle: Agência Brasil