Copyright: IPEA

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Die Anzahl der Personen, die mit einem Pro-Kopf-Einkommen von bis zu einem halben Mindestlohn pro Monat leben, ist im Zeitraum Juli 2002 bis Juli 2011 von 17 Millionen auf 12,8 Millionen Menschen in den Städten Brasiliens gesunken. Dieser Wert stellt eine Reduzierung von 24,8 Prozent dar. Die Daten wurden gestern (27.09.) vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (Instituto de Pesquisa Econômica Aplicada, kurz: IPEA) in São Paulo veröffentlicht.

Die Studie zeigte, dass zwei Phasen in der Veränderung der Verteilung der Arbeiter mit bis zu einem halben Mindestlohn festzustellen sind. Zum einen gab es zwischen Juli 2002 und Juli 2003 mit dem Eintritt von 1,5 Millionen Menschen in diese Gehaltsklasse einen Anstieg von 8,9 Prozent. Allerdings war bereits im Juli 2003 ein Rückgang von 30,9 Prozent sichtbar.

So gab es in der Stadt Recife (Bundesstaat Pernambuco) im Juli 2011 1,7 Millionen Menschen mit geringen Einkommen, während es im Juli 2002 noch 1,9 Millionen waren. In Salvador (Bundesstaat Bahia) gab es eine Rückgang von 1,7 Millionen (2002) auf 1,4 Millionen (2011), in Belo Horizonte (Bundesstaat Minas Gerais) von 2 Millionen (2002) auf 1,2 Millionen (2011), in Rio de Janeiro von 3,8 Millionen (2002) auf 3,3 Millionen (2011) und in São Paulo konnte ein Rückgang von 32,5 Prozent verzeichnet werden: von 6,3 Millionen auf 4,2 Millionen Menschen im gleichen Zeitraum. (ds)