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In der Stadt São Paulo sind vor allem im Dienstleistungssektor Arbeitsplätze weggefallen. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

In der Stadt São Paulo sind vor allem im Dienstleistungssektor Arbeitsplätze weggefallen. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Die Arbeitslosenquote in der Metropolregion von Sao Paulo ist zwischen Januar und Februar dieses Jahres von 9,8 Prozent auf 10,5 Prozent angestiegen. Damit stieg die absolute Zahl an Arbeitslosen auf 1,138 Millionen, 80.000 mehr als noch im Januar. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie zu Beschäftigung und Arbeitslosigkeit (PED) von der zwischengewerkschaftlichen Abteilung für Statistik und wirtschaftliche Studien (Dieese) und der Stiftung zur Datenanalyse Seade.

Laut dem Ökonom Alexandre Lolojan, Koordinator der Analyse, ist das Ergebnis die niedrigste Arbeitslosenquote für den Monat Februar seit 1991. „Wir befinden uns immer noch in einer guten Situation und haben noch nicht die Gewinne der Vergangenheit verloren“, so der Experte. Ihm zufolge ist der Beschäftigungsrückgang ein Resultat sowohl der gewachsenen Schicht an wirtschaftlich tätigen Menschen, was Erwerbstätige und Arbeitssuchende einschließt, als auch einem Rückgang an Jobangeboten.

Die Studie liefert keine Angaben zur Arbeitslosenquote im gesamten Land, allerdings für einige weitere Städte. Ebenfalls gestiegen ist die Quote so beispielsweise in Fortaleza (von 7,1 auf 7,2 Prozent), in Recife (von 11,8 auf 12,1 Prozent) und in Salvador (von 16,3 auf 16,4 Prozent).  Eine Ausnahme stellt Porto Alegre dar, hier sank die Quote leicht (von 5,8 auf 5,7 Prozent). (ls)

Quelle: Agência Brasil