Im Mai wurden mehr als 17.200 neue Arbeitsplätze im Baugewerbe geschaffen / Wikimedia Creative Commons, Domingos Tadeu
Im Mai wurden mehr als 17.200 neue Arbeitsplätze im Baugewerbe geschaffen / Wikimedia Creative Commons, Domingos Tadeu

Im Mai wurden mehr als 17.200 neue Arbeitsplätze im Baugewerbe geschaffen / Wikimedia Creative Commons, Domingos Tadeu

Die Gewerkschaft des Bauwesens von São Paulo (Sindicato da Indústria da Construção Civil do Estado de São Paulo, kurz: SindusCon-SP) veröffentlichte gestern (26.06.) Daten, die einen Anstieg der Arbeitsplätze im Baugewerbe von 17.200 Stellen zeigen. Die Arbeitsplätze seien alle ordnungsgemäß und offiziell angemeldet, heißt es in dem Bericht. Dieser wurde von der SindusCon-SP in Zusammenarbeit mit der Getúlio-Vargas-Stiftung (Fundação Getulio Vargas, kurz: FGV) erstellt.

Die Anzahl der Arbeiter im Baugewerbe ist damit im Vergleich zu April um 0,51 Prozent gestiegen. Insgesamt beschäftigt der Sektor in diesem Jahr 186.921 Personen. Vergleicht man diese Zahl mit der des ersten Semesters des Vorjahres, so ist ein Anstieg um 5,89 Prozent zu verzeichnen. In den letzten zwölf Monaten wurden 7,65 Prozent mehr Arbeitsverträge unterzeichnet. Insgesamt wurden damit 238.962 neue Arbeiter eingestellt.

Stellt man die Zahlen der einzelnen Regionen Brasiliens gegenüber, so hat der Norden den meisten Zuwachs aufzuweisen. In den letzten Monaten wurden dort 1,59 Prozent mehr Arbeiter im Bauwesen eingestellt. Dem Norden schließen sich die zentralwestlichen Regionen an, in denen 1,21 Prozent Zuwachs registriert wurden. Am geringsten stieg die Anzahl an Arbeitsplätze im Baugewerbe im Nordosten. Dort bleibt der Wert beinahe konstant. Lediglich 0,04 Prozent Zuwachs sind dort zu erkennen.

Mit 3,36 Millionen Beschäftigten ist das Baugewerbe einer der arbeitskraftintensivsten Sektoren Brasiliens. Mehr als die Hälfte, 1,69 Millionen, der Arbeitsplätze liegen dabei im Südosten des Landes. Davon sind allein 857.000 Arbeiter im Bundesstaat São Paulo tätig. (sg)