Die Umweltministerin Izabella Teixeira bei der Eröffnung des Programms Limpa Brasil / Copyright: Agência Brasil
Die Umweltministerin Izabella Teixeira bei der Eröffnung des Programms Limpa Brasil / Copyright: Agência Brasil

Die Umweltministerin Izabella Teixeira bei der Eröffnung des Programms Limpa Brasil / Copyright: Agência Brasil

In Brasilien werden derzeit Aufklärungskampagnen über Mülltrennung und Recycling immer wichtiger. Durch das Programm Limpa Brasil („Säubere Brasilien“), welches am vergangenen Samstag (26.10.) in der brasilianischen Hauptstadt Brasília eröffnet wurde, soll die Bevölkerung über ordnungsgemäße Müllentsorgung aufgeklärt werden. Auf der Eröffnungsveranstaltung waren Kinder und junge Scouts, Besucher, Partner des Projektes, die Umweltministerin Izabella Teixeira, der Gouverneur des Bundesdistrikts, Tadeu Filippelli, sowie Tião Santos, Gründer der Aktion, anwesend.

Seit einigen Wochen ist Santos bereits in öffentlichen Schulen unterwegs. Dort hielt er Vorträge und es wurde der Dokumentarfilm Lixo Extraordinário vorgeführt, um auch schon Schülern die Konsequenzen falscher Müllentsorgung darzulegen und ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schaffen. Bisher wurden 50 Standorte im Bundesdistrikt abgearbeitet. Die Aufklärungskampagne wird von Brasília aus bis ins nächste Jahr hinein in Recife, São Paulo, Belo Horizonte, Rio de Janeiro und Fortaleza fortgeführt. In der vorherigen Ausgabe wurden 16 brasilianische Städte besucht.

Die Umweltministerin kommentierte, dass das Ministerium stets um beste Ergebnisse umweltpolitischer Maßnahmen bemüht sei. Außerdem rief sie die Bevölkerung dazu auf mitzuhelfen: „Die Problematik kann nicht nur durch politische Maßnahmen gelöst werden. Wir brauchen auch die Unterstützung der Unternehmen. Mit dem Verhalten jedes Einzelnen von uns und das der Gemeinschaft können wir etwas ändern. Eine Veränderung in unserem Verhalten bringt uns Nachhaltigkeit im Konsum.“ (ds)