Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota wird im Senat vorsprechen / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota wird im Senat vorsprechen / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota wird in der Kommission für Außenbeziehungen und nationalen Verteidigung des Senats (Comissão de Relações Exteriores e Defesa Nacional do Senado) vorsprechen, um über den Stand der Vorbereitungen Brasiliens zur Konferenz der Vereinten Nationen zum nachhaltigen Wachstum (Rio+20) zu berichten. Gestern (16.02.) wurde die Einladung des Ministers durch die Kommission bestätigt. Zuvor teilte der Präsident der Kommission, Fernando Collor (der Partei PTB) mit, dass der Außenminister am 15. März dort sein Anliegen vortragen könne.

Während des Genehmigungsprozesses bemerkte der Senator Pedro Simon, dass die Parlamentarier Patriota bei dieser Gelegenheit fragen könnten, wie die Regierung bezüglich der Problematik der Falklandinseln vorgehen möchte. Es sollen englische Truppen zu Trainingszwecken auf die Inseln gesandt werden, um die Rechte der Briten an diesen Inseln einzufordern, die ein britisches Überseegebiet sind und derzeit von Argentinien beansprucht werden.

Im Januar genehmigte der Premierminister des Vereinten Königreichs, David Cameron, die verstärkte Präsenz des Militärs auf den Inseln. Diese Maßnahme war eine Antwort auf die größer werdenden Spannungen zwischen Argentinien und den Briten.

„Fakt ist, dass es bereits eine britische Flotte im Südatlantik gibt. Wir müssen wissen, wie die brasilianische Regierung hinsichtlich dieses Themas handeln wird“, so Simon.

Auch der Senator Eduardo Suplicy (der Partei PT) stimmte seinem Vorredner zu. Es sei relevant und wichtig zu wissen, wie Brasilien handeln möchte, um gute Beziehungen zu beiden Ländern aufrechtzuerhalten. (ds)