Derzeit werden die Ausgaben für die Olympischen Spiele 2016 analysiert / Copyright: Rio2016
Derzeit werden die Ausgaben für die Olympischen Spiele 2016 analysiert / Copyright: Rio2016

Derzeit werden die Ausgaben für die Olympischen Spiele 2016 analysiert / Copyright: Rio2016

Der Sekretär des Sportministeriums Luis Fernandes äußerte sich gestern (19.11.) zum Budget für die Olympischen Spiele 2016. Als Brasilien seine Kandidatur für die Sportveranstaltung einreichte, musste das Land auch garantieren, dass es eventuelle finanzielle Defizite ausgleichen würde. Dieser Wert wird derzeit auf 1,5 Milliarden Reais geschätzt. Nun sei die Regierung bestrebt, dieses Defizit gar nicht erst entstehen zu lassen und den Wert bei null zu halten. Deshalb wird jetzt eine genaue Analyse aller Vorgänge unternommen.

Das betrifft verschiedenste Bereiche wie zum Beispiel das Sportequipment. „Wir sind dabei, eine strenge Überprüfung der Ausgaben jeder Anlage vorzunehmen sowie deren Anforderungen und Spezifikationen“, so Fernandes. Ein weiteres Feld, was sich bei den Ausgaben für die Olympischen Spiele deutlich macht, seien die Gehälter. Der Leiter des Organisationskomitees der Olympischen und Paralympischen Spiele 2016, Leonardo Grynner, kommentierte, dass derzeit 600 Personen für die Veranstaltung eingestellt seien. Bis zum Start sollen es mehr als 7.000 werden. „Wir müssen schauen, ob diese Anzahl wirklich nötig ist. Wir können in verschiedensten Bereichen Veränderungen vornehmen: an der Anzahl der arbeitenden Personen, an dem Zeitpunkt der Einstellung und an der Höhe der Löhne.“

Fernandes und Grynner nahmen gestern an den Feierlichkeiten zum Amtsantritt des neuen Leiters der öffentlichen olympischen Autorität APO, General Fernando Azevedo e Silva, im Süden Rio de Janeiros teil. (ds)