Alexandre Tombini, Leiter der brasilianischen Zentralbank, unterzeichnete kürzlich mit Alberto Graña einen Handelsvertrag, der den Außenhandel zwischen Brasilien und Uruguay erleichtert / Copyright: Agência Brasil
Alexandre Tombini, Leiter der brasilianischen Zentralbank, unterzeichnete kürzlich mit Alberto Graña einen Handelsvertrag, der den Außenhandel zwischen Brasilien und Uruguay erleichtert / Copyright: Agência Brasil

Alexandre Tombini, Leiter der brasilianischen Zentralbank, unterzeichnete kürzlich mit Alberto Graña einen Handelsvertrag, der den Außenhandel zwischen Brasilien und Uruguay erleichtert / Copyright: Agência Brasil

Brasilien unterzeichnete kürzlich mit Uruguay ein Abkommen, durch das es Exporteuren und Importeuren der beiden Länder ermöglicht wird, Zahlungen in den jeweiligen eigenen Währungen zu erhalten, wobei der sogenannte Währungstauschvertrag entfällt. Das neue System ist ebenso bei der Zahlung von Altersvorsorgen und Renten anwendbar.

Gültigkeit bekommt der Mechanismus ab dem 1. Dezember dieses Jahres; die Anwendung dieses ist fakultativ. Das Abkommen, das am vergangenen Sonntag (02.11.) von der brasilianischen Zentralbank (ZB) bekanntgegeben wurde, wurde von den Leitern der Zentralbanken der Länder, Alberto Graña (Uruguay) und Alexandre Tombini (Brasilien), während eines Treffens der Zentralbanken Südamerikas in Lima (Peru) unterzeichnet.

Laut Angaben der brasilianischen ZB würde der Mechanismus den Zugang kleiner und mittlerer Unternehmer zum Handel erleichtern, den Markt des Real und des Peso stärken sowie Transaktionskosten verringern. Des Weiteren würde das System dem ähneln, das bereits mit dem Nachbarland Argentinien Anwendung findet. Auch die uruguayische ZB äußerte sich darüber, dass die Software für das Abkommen bald nutzbar gemacht werden soll. Das Abkommen würde Bearbeitungszeiten verkürzen und die Teilnahme von Einzelpersonen und kleineren Unternehmen erleichtern sowie die Qualität verbessern, so die uruguayische ZB. (ds)