Die Zahl ausländischer Arbeitskräfte in São Paulo ist auf einem Höchstwert. / Copyright: WikiCommons Marcello: Casal Jr ABr
Die brasilianische Arbeits- und Sozialversicherungskarte CTPS (Carteira de Trabalho e Previdência Social) / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Arbeits- und Sozialversicherungskarte CTPS (Carteira de Trabalho e Previdência Social) / Copyright: Agência Brasil

Das brasilianische Nationalmuseum in Rio de Janeiro eröffnete am vergangen Freitag (15.11.), am Tag der Ausrufung der Republik, die Ausstellung „Arbeit, Kampf und Bürgerschaft“ (Trabalho, Luta e Cidadania), in der das 70jährige Bestehen des Arbeiterrechts CLT (Consolidação das Leis do Trabalho) im Mittelpunkt steht.

Das am ersten Mai 1943 bekannt gegebene Recht bekam schließlich im November desselben Jahres Gültigkeit, so erinnerte der  Historiker und Forscher des Museums, Marcus Rodrigues. Während der Ausstellung, die bis Mai 2014 läuft, werden beispielswiese neben der ersten brasilianischen Arbeits- und Sozialversicherungskarte CTPS (Carteira de Trabalho e Previdência Social) Exemplare der CTPS aus den 40er Jahren zu sehen sein. Darunter befindet sich auch die CTPS des ehemaligen Präsidenten Getúlio Vargas. Des Weiteren sind verschiedene Medaillen und Dokumente von wichtigen Persönlichkeiten in der Geschichte Brasiliens ausgestellt.

„[Der Besucher] wird sehen, wer die Arbeiterrechte wirklich geschaffen hat. Ihm soll bewusst werden, dass die Arbeiterkämpfe für mehr Rechte in der Arbeitswelt noch weit vor der Legislaturperiode Vargas‘ begonnen haben. Auch wird sich ihm die Frage nach der Dauerhaftigkeit der CLT stellen. Das betrifft vor allem die aktuelle Rechtsprechung und die derzeit neu erscheinenden Berufsfelder“, kommentierte Rodrigues. (ds)