Automobilverband unterstützt wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung, um Investoren nach Brasilien zu holen.
Automobilverband unterstützt wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung, um Investoren nach Brasilien zu holen.

Automobilverband unterstützt wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung, um Investoren nach Brasilien zu holen.

Mit einem Rückgang von 31,4 Prozent bei den Verkäufen im Januar gegenüber dem Dezember 2014 wird die Automobilbranche voraussichtlich erst im zweiten Hälfte dieses Jahres bessere Ergebnisse vorweisen. Davon geht der Bundesverband der Autohersteller (Anfavea) aus.

„Alle möglichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Anpassung wurden getroffen. Dabei handelt es sich um Anpassungen der Haushaltslage der Regierung, was das Vertrauen der Investoren verbessern soll. Sobald sich das Vertrauen verbessert, wird das mit Sicherheit eine Auswirkung auf den Konsum haben“, sagt der Verbandspräsident Luiz Moan.

Am Donnerstag (5.02) veröffentlichte der Anfavea die Bilanz des Sektors für Januar. Demnach wurden 253.800 Fahrzeuge verkauft, im Dezember waren es noch 370.000 gewesen. Im Vergleich zum Januar 2014 fällt der Rückgang allerdings mit 18 Prozent etwas geringer aus. Schaut man sich die Produktionszahlen an, gibt es eine kleines Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem vorherigen Monat. In absoluten Zahlen bedeutet das 204.000 hergestellte Fahrzeuge gegenüber 204.800 Fahrzeuge. Im Vergleich zum Januar 2014 ist die Herstellung aber um 13,7 Prozent zurückgegangen.

Obwohl Moan zwar grundsätzlich von den Maßnahmen überzeugt ist, hält er sie doch für den Grund, warum das Ergebnis im Januar so schlecht ausgefallen ist. „Obwohl wir die Maßnahmen als notwendig für die Neuausrichtung unseres wirtschaftlichen Systems verstehen und unterstützen, haben wir die Auswirkungen leider beim Wachstum im Januar gespürt. Allerdings haben wir schon erwartet, dass die Ergebnisse im ersten Quartal sehr schlecht ausfallen würden“, so Moan. (ls)

Quelle: Agência Brasil