Luiz Moan Yabiku, neuer Präsident der ANFAVEA, über die Herausforderungen des brasilianischen Automobilsektors / Copyright: Agência Brasil
Luiz Moan Yabiku, neuer Präsident der ANFAVEA, über die Herausforderungen des brasilianischen Automobilsektors / Copyright: Agência Brasil

Luiz Moan Yabiku, neuer Präsident der ANFAVEA, über die Herausforderungen des brasilianischen Automobilsektors / Copyright: Agência Brasil

Der neue Präsident des brasilianischen Automobilverbandes ANFAVEA (Associação dos Fabricantes de Veículos Automotores), Luiz Moan Yabiku Júnior, verkündete gestern (22.04.), dass die nationale Automobilindustrie seine Produktionskapazitäten bis 2017 um 25 Prozent steigern solle. Somit werde sich der derzeitige Wert von 4,5 Millionen produzierten Fahrzeugen jährlich auf 5,6 Millionen erhöhen.

Yakubi, der Geschäftsführer von General Motors in Brasilien ist, und gestern seinen neuen Sitz antrat, sehe die Hauptherausforderung in der Qualität der Fahrzeuge und nicht nur in der Steigerung der Mengen. „Unsere große Herausforderung ist, auch nach internationalen Richtlinien zu produzieren, mit Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit sowie mit Qualität, Innovationen, mit mehr Technologie und vor allem aber einer starken Automobilindustrie“, so Yakubi.

Des Weiteren würde die ANFAVEA ein Programm verteidigen, das in die Intensivierung der Autoteileindustrie investiert, die derzeit nach Brasilien importiert werden. Alle hochwertigen elektronischen Komponenten würden laut Yakubi aus dem Ausland kommen.

Eine weitere Maßnahme des Verbandes sei, mittelfristig den Export von Fahrzeugen zu verdoppeln, der heute bei 420.000 Einheiten pro Jahr läge. Im Jahr 2005 lag dieser Wert noch bei 900 Einheiten jährlich. „Wir sprechen gerade mit der Regierung über neue politische Maßnahmen in der Automobilindustrie, die in den Export investiert. Als Ziel haben wir uns eine Million exportierte Fahrzeuge pro Jahr gesetzt.“ (ds)