Die brasilianische Bank Banco do Brasil setzt Hoffnungen in den Immobilienmarkt Brasiliens / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Bank Banco do Brasil setzt Hoffnungen in den Immobilienmarkt Brasiliens / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Bank Banco do Brasil (BB) sieht ihre Chance im Immobiliensektor, so teilte der Vizepräsident der Bank, Paulo Rogério Caffarelli, mit.

Laut Caffarelli seien die Immobilienkredite der BB dieses Jahr auf 7,02 Milliarden Reais (ca. 2,9 Milliarden Euro) gestiegen. Dieser Anstieg stelle ein Wachstum von 105 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr, in denen drei Milliarden Reais (rund 1,2 Milliarden Euro) zu Verfügung gestellt wurden, dar. Die Kredite für Privatpersonen erreichten einen Wert von 5,56 Milliarden Reais (etwa 2,3 Milliarden Euro), die von Firmen 1,46 Milliarden Reais (ca. 0,6 Milliarden Euro).

Voraussagen zufolge sollen dieses Jahr noch 7,5 Milliarden Reais (rund 3,1 Milliarden Euro) überschritten werden, so dass man den Wert 13,5 Milliarden Reais (ca. 5,6 Milliarden Euro) bis Dezember 2012 erreicht. Die Strategie für nächstes Jahr sei bereits festgelegt: Es soll leichteren Zugriff auf Kredite für Häuser geschaffen sowie die Bedürfnisse für Baumaßnahmen abgedeckt werden.

„Wir wollen bis Ende 2012 zu den drei größten Finanzierern des Immobiliensektors zählen“, so Caffarelli. Derzeit beteiligt sich die brasilianische Bank Caixa Econômica Federal am stärksten an diesem Markt, gefolgt von der Itaú-Bankengruppe, Santander und Bradesco.

Caraffelli betonte, dass sich die BB bereits im Wohnungsbauprogramm der brasilianischen Regierung  „Mein Haus, mein Leben“ (Minha Casa, Minha Vida) für Familien mit Einkommen zwischen 1.600 und 5.000 Reais (rund 660 bis 2.076 Euro) engagiert. Ab dem zweiten Januar 2012 wird die Bank auch Kredite für Familien mit geringerem Einkommen (bis 1.600 Reais) ermöglichen. Laut Voraussagen sollen rund 97.000 Wohneinheiten des Programms „Mein Haus, mein Leben“ finanziert werden. (ds)