Die brasilianische Zentralbank (ZB) hatte bereits im vergangenen Jahr den Vorschlag gemacht, im Rahmen des Basel III brasilianische Banken zu stärken / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, GNU, ACrush
Die brasilianische Zentralbank (ZB) hatte bereits im vergangenen Jahr den Vorschlag gemacht, im Rahmen des Basel III brasilianische Banken zu stärken / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, GNU, ACrush

Die brasilianische Zentralbank (ZB) hatte bereits im vergangenen Jahr den Vorschlag gemacht, im Rahmen des Basel III brasilianische Banken zu stärken / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, GNU, ACrush

Brasilianische Senatoren und Abgeordnete des Ausschusses, die über die provisorische Maßnahme 608 entscheiden, tagten gestern (25.04.) im Senat, um über die Umsetzung einer Reihe von notwendiger Änderungen zu sprechen, die dazu beitragen sollen, dass Banken in Brasilien die Auswirkungen der internationalen Krise besser abfedern können.

Die Maßnahmen haben zum Ziel, brasilianische Finanzinstitute robuster zu machen und finanziellen Problemen vorzubeugen, wie diese, die die aktuelle Krise verursacht haben. Die Neuerungen gehören zu den Regelungen des Basler Ausschusses, auch unter dem Begriff Basel III bekannt, die nun ebenso in Brasilien Anwendung finden sollen. Das Reformpaket versteht sich als Erweiterung der bereits bestehenden Bankenregulierung Basel II, eine Reaktion auf die offengelegten Schwächen der bisherigen Bankenregulierungen in der Zeit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2007. Damit garantiere man den Banken eine stabilere finanzielle Situation bei Zahlungsunfähigkeit.

Der Präsident des brasilianischen Bankenverbandes FEBRABAN (Federação Brasileira de Bancos), Murilo Portugal, teilte mit, dass man für Fälle wie Verlustgeschäfte oder Insolvenz der Banken die Qualität des Eigenkapitals dieser steigern wolle, damit die Regierung die Banken nicht so stark unterstützen müsse, wie es 2008 der Fall gewesen sei. (ds)