Copyright: BASF

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Der weltgrößte Chemiekonzern BASF plant den Bau eines neuen Werks für Acrylsäure und Superabsorber (SAP) in der brasilianischen Stadt Camaçari (Bundesstaat Bahia) und wird 500 Mio. Euro in den Bau investieren. Das sei die größte Einzelinvestition in Südamerika in der 100jährigen Geschichte der BASF.

Des Weiteren werde die Firma im bereits vorhandenen Chemiewerk in Guaratinguetá (Bundesstaat São Paulo) die Herstellung von 2-Ethylhexyl-Acrylat beginnen, das ein bedeutendes Vorprodukt für Klebstoffe und Lacke ist.

Ziel mit dem Neubau des Werkes in Camaçari sei es, die Lieferung für wichtige Produkte in Südamerika sicherzustellen. Darunter gäbe es „Superabsorber für Windeln und Hygieneprodukte, Acrylharze für Lacke, Textilien und Klebstoffe sowie Produkte für die Bauindustrie“. Der Baubeginn sei noch für dieses Jahr geplant, die Produktion werde im Jahr 2014 beginnen. Mit Produktionsstart sollen 230 Arbeitsplätze direkt und weitere 600 indirekt geschaffen werden.

Laut Dr. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstandes der BASF SE, sei aufgrund von starkem Wachstum nun der richtige Zeitpunkt, in den Markt in Südamerika zu investieren, da BASF im Bereich der Acrylsäure-Wertschöpfungskette weltweiter Marktführer ist. Mit den Baumaßnahmen hoffe er auf eine weitere Stärkung der Position der BASF. Außerdem zeige die Investition die wachsende Bedeutung der Region Südamerika für den Chemiekonzern. Nicht nur die Versorgung der Länder Südamerikas wäre dann sichergestellt, sondern auch ein Beitrag zur Entwicklung des Landes Brasilien geleistet. (ds)



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