Der BASF-Konzern agiert bereits seit 100 Jahren in Brasilien / Copyright: BASF
Der BASF-Konzern agiert bereits seit 100 Jahren in Brasilien / Copyright: BASF

Der BASF-Konzern agiert bereits seit 100 Jahren in Brasilien / Copyright: BASF

BASF hat in Brasilien das Polyamid-Polymergeschäft der Mazzaferro-Gruppe erworben. Mit dieser Transaktion stärkt BASF seine Position im südamerikanischen Raum und will die Herstellung in den neu erworbenen Produktionsstätten so schnell wie möglich in ihren bereits bestehenden Produktionsprozess einbinden. BASF-Standorte befinden sich vor allem im Süden Brasiliens.

Der Kauf schließt einen administrativen und einen produktiven Geschäftsbereich in São Bernardo do Campo, im Bundesstaat São Paulo, ein. Dort werden vor allem das sogenannte PA-6-Portfolio und weitere technische Kunststoffe produziert. Die BASF wird 100 Mitarbeiter von Mazzaferro übernehmen. Im beidseitigen Einverständnis beschloss man im Rahmen des Vertrages, dass Einzelheiten und finanzielle Details nicht öffentlich gemacht werden. Die abschließende Zustimmung zu dieser Transaktion der zuständigen brasilianischen Ämter steht bis jetzt allerdings noch aus.

Mit diesem Geschäft will die BASF ihre Präsenz in Brasilien ausbauen und noch näher an ihren Kunden sein, um schnell und flexibel mit lokal hergestellten Produkten auf Nachfrageänderungen reagieren zu können. Besonders Automobilhersteller kommen für die Abnahme von technischen Kunststoffen infrage. Die BASF sei stolz, bereits seit 100 Jahren in Brasilien zu agieren, so Alfred Hackenberger, Vorsitzender der BASF Südamerika, der Kauf des Produktionsstandorts von Mazzaferro zeige BASF als einen verlässlichen und innovativen Partner. (sg)