Die brasilianische Bank Banco do Brasil vergab im letzten Jahr vor allem Kredite für Immobilien und für das Agrarwesen / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Bank Banco do Brasil vergab im letzten Jahr vor allem Kredite für Immobilien und für das Agrarwesen / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Bank Banco do Brasil vergab im vergangenen Jahr vor allem Kredite für Immobilien und für das Agrarwesen. / Copyright: Agência Brasil

Die Immobilienfinanzierungen durch die brasilianische Bank Banco do Brasil (BB) haben sich im Laufe eines Jahres (von 2013 bis 2014) fast verdoppelt und Ende des ersten Quartals 2014 einen Wert von 27 Milliarden Reais erreicht, so ging aus dem Quartalsbericht der BB hervor, der am vergangenen Mittwoch (07.05.) veröffentlicht wurde. Von dieser Gesamtzahl gingen 6,6 Milliarden Reais an Unternehmen, was ein Anstieg von 122,6 Prozent bedeutet. An Privatpersonen gingen 20,3 Milliarden Reais (+ 79 Prozent).

Der Bereich der Immobilien verzeichnete den größten Anstieg von Krediten. Das zweitgrößte Wachstum wurde im Agrarwesen festgestellt mit einem Anstieg um 35,7 Prozent und einer Kredithöhe von 150 Milliarden Reais. Kredite für Mikro- und Kleinunternehmen stiegen um 12,2 Prozent, was einem Wert von 100,2 Milliarden Reais entspricht.

Das geringste Wachstum wurde wiederum bei Privatpersonen für Verträge mit geringem Risiko wie beispielsweise Lohnkredite oder Finanzierungen für Automobile festgestellt (+ 14,6 Prozent im vergangenen Jahr und + 2 Prozent im vergangenen Quartal). Der Vizepräsident der Finanzabteilung der BB, Ivan Monteiro, begründet dies mit der Erhöhung des Basiszinssatzes Selic auf elf Prozent Anfang April. Allerdings sei die Zahlungsfähigkeit der Personen konstant, was auf eine Verbesserung der Situation hoffen ließe. (ds)