Der Präsident der Zentralbank, Alexandre Tombini, spricht über die Vorteile des neuen Abkommens zwischen Brasilien und Uruguay / Copyright: Agência Brasil
Der Präsident der Zentralbank, Alexandre Tombini, spricht über die Vorteile des neuen Abkommens zwischen Brasilien und Uruguay / Copyright: Agência Brasil

Der Präsident der Zentralbank, Alexandre Tombini, spricht über die Vorteile des neuen Abkommens zwischen Brasilien und Uruguay. / Copyright: Agência Brasil

Der Vorstand der brasilianischen Zentralbank (BC) hat am Mittwoch (26.11) eine Vereinbarung zwischen Brasilien und Uruguay genehmigt, die es ermöglicht, Handel in den Lokalwährungen der beiden Länder zu betreiben. Das sogenannte „Zahlungssystem in lokaler Währung“ SML (Sistema de Pagamentos em Moeda Local) wird ab dem 01. Dezember 2014 gültig sein. Der Mechanismus soll auch für die Bezahlung von Rentnern und Pensionären angewandt werden.

Am 31. Oktober hatten die Leiter der Zentralbanken der beiden Länder Alexandre Tombini (Brasilien) und Alberto Graña (Uruguay) ein Abkommen während der Tagung der Zentralbanken Südamerikas in Lima (Peru) unterzeichnet. Für die Gültigkeit dieses Abkommens fehlte nun noch die Zustimmung der Institutionen.

Laut Angaben der brasilianischen Zentralbank würde die Vereinbarung den Zugang kleiner und mittlerer Unternehmen zum Handel vereinfachen, den Markt des Real und des Peso erweitern und Transaktionskosten verringern. Des Weiteren teilte die BC mit, dass es Ähnlichkeiten zur Vereinbarung mit Argentinien gebe.

Die uruguayische Zentralbank informierte ihrerseits darüber, dass sie an einer Software arbeite, die für die Transaktionen genutzt werden soll. Das Abkommen wird vor allem Fristen für Handelsvorhaben minimieren, den Einstieg von Einzelpersonen und kleinen Unternehmen erleichtern und die Qualität von Vorgängen steigern. (ds)