Ford entbindet 224 Angestellte aus der Produktion im Werk von Taubaté. / Copyright: Wikimedia Commons, Paulista01
Ford entbindet 224 Angestellte aus der Produktion im Werk von Taubaté. / Copyright: Wikimedia Commons, Paulista01

Ford entbindet 224 Angestellte aus der Produktion im Werk von Taubaté. / Copyright: Wikimedia Commons, Paulista01

Der Autobauer Ford hat weitere Mitarbeiter im Motorenwerk in Taubaté im Inland des Bundesstaates Sao Paulo von der Arbeit entbunden. Wie die Zeitung Valor Econômico schreibt, ist die Zahl auf 224 gestiegen. Bereits am Dienstag (09.09.) wurden mehr als 116 Arbeiter aus der Produktion im Rahmen von sogenannten „Layoff“-Verträgen entlassen. Das heißt, sie sind von der Arbeit für bis zu fünf Monate entbunden.

Anfang Juli hatte Ford bereits 108 Mitarbeiter der Fabrik in Taubaté ins „Layoff“ geschickt. Insgesamt sind rund 1.800 Menschen in der Motorenherstellung und Übergabe der Modelle EcoSport, Fiesta und Focus beschäftigt – letzteres Modell wird in Argentinien zusammengebaut. Ziel ist es laut Ford die Produktion an die geringste Nachfrage anzupassen.

Wie es in der Arbeitsgesetzgebung vorgesehen ist, dient das „Layoff“ als Werkzeug für die Hersteller, um überschüssige Arbeitskräfte in Zeiten von rückläufigen Verkäufen im Inland als auch im Ausland abzubauen. Die Zahl an entlassenen Mitarbeitern bei Autobauern ist damit nunmehr insgesamt auf 3.800 angestiegen, da Mercedes-Benz, Volkswagen, General Motors und MAN ebenfalls bereits Mitarbeiter auf diese Weise von der Arbeit entbunden.

Wer sich im „Layoff“ befindet, nimmt an Weiterbildungen teil und bekommt auch immer noch einen Teil seines Gehalts, 1.300 Reais, bezahlt aus dem Arbeiter-Unterstützungsfonds (FAT). Im Produktionswerk von Volkswagen in Taubaté, wo das Modell Up! gefertigt wird, sind die Mitarbeiter in der vorherigen Woche an die Arbeit zurückgekehrt nach einer gemeinsamen Ferienzeit von zehn Tagen. (ls)