Die Förderung von Eisenerz durch Brasiliens Bergbaugiganten Vale hat im letzten Quartal 2014 neue Rekorde erzielt. / Copyright: WikiCommons Autor: Lars Lentz
Die Förderung von Eisenerz durch Brasiliens Bergbaugiganten Vale hat im letzten Quartal 2014 neue Rekorde erzielt. / Copyright: WikiCommons Autor: Lars Lentz

Die Förderung von Eisenerz durch Brasiliens Bergbaugiganten Vale hat im letzten Quartal 2014 neue Rekorde erzielt. / Copyright: WikiCommons Autor: Lars Lentz

Brasilianisches Eisen hat Konjunktur. Wie das brasilianische Bergbauunternehmen Vale am gestrigen Donnerstag (19.2.) mitteilte, verzeichnete der Konzern im letzten Quartal 2014 den Höchstwert seiner Eisenerzproduktion für diesen Zeitraum. Rund 82,973 Millionen Tonnen Eisenerz seien geschöpft worden, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dieser Zuwachs am Jahresende ermöglichte dem Bergbauunternehmen sein Jahresgesamtergebnis an der Eisenerzproduktion auf 299,795 Millionen Tonnen anzuheben. Dies seien 6,5 Prozent mehr als im Jahr 2013, wie Vale gegenüber der Presse berichtete. Geplant war ein Zuwachs von vier Prozent.

Die größte Eisenerzmine von Vale, Carajás im nördlichen Bundesstaat Pará, förderte allein 34,858 Millionen Tonnen, also rund elf Prozent des Gesamtvolumens. Hier sei es zu einem Förderanstieg von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und um 8,4 Prozent zum vorherigen Quartal gekommen, wie die Zeitung Valor Econômico (19.02.) berichtet. Auch für diese Mine sei das ein Rekord.

Die Steigerung der Produktion von Vale geschieht zu einem Moment, an dem Brasilien bei seinen Exporten an den weltweit wichtigsten Abnehmer von Eisenerz, China, massiv Raum an Australien verliert. Im vergangenen Jahr stiegen die Chinas Importe um 16,8 Prozent auf rund 700 Millionen Tonnen. Von denen kämen Medienberichten zufolge 51 Prozent aus Australien und rund 18,4 Prozent aus Brasilien. (ms)

Quellen: Valor Econômico, Terra.com