Der weltgrößte Eisenerzförderer erzielte zuletzt neue Rekorgewinne. / Copyright: Courtesy Vale
Der weltgrößte Eisenerzförderer erzielte zuletzt neue Rekorgewinne. / Copyright: Courtesy Vale

Der weltgrößte Eisenerzförderer erzielte zuletzt neue Rekorgewinne. / Copyright: Courtesy Vale

Der brasilianische Bergbaukonzern Vale erzielte laut Unternehmensbericht im dritten Quartal einen Reingewinn von 7,9 Milliarden Reais (etwa 2,55 Milliarden Euro). Wie Vale vergangenen Freitag (08.11.) bekannt gab, verdoppelte das Unternehmen damit seinen Gewinn zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damals hatte Vale rund 3,3 Milliarden (1,06 Milliarden Euro) Gewinn eingefahren. Dies entsprächt einer Steigerung von 139 Prozent.

Grund für die starken Gewinne sind die hohen Preise für Eisenerz auf dem Weltmarkt und Rekorde beim Export von Erz und so genannten Eisen-Pellets. Mit 83,6 Millionen Tonnen war es das drittgrößte Exportergebnis in der Geschichte des Unternehmens. Dies ging einher mit einem Ansteigen der Eisenerzproduktion von 16 Prozent. Doch auch bei Kupfer, Gold und Nickel wurden Rekordmarken in der Produktion und beim Umsatz verzeichnet. Zudem gab das Unternehmen an, beim Betriebsgeschäft, also im Personalbereich, Einsparungen erzielt zu haben, die sich in positiven Unternehmenszahlen niederschlagen. Gleichzeitig wurde das Ergebnis nach Unternehmensangaben in Folge des hohen Wechselkurses zwischen Real und dem US-Dollar sogar noch getrübt.

Den wichtigsten Umsatz macht der Konzern noch immer in China, in das die Hälfte der Produktion ging. Insgesamt 40,6 Prozent des Umsatzes machte Vale in China, gefolgt von Brasilien mit 16,5 Prozent, Japan 9,1, Deutschland 6,8, Südkorea 3,9 und den USA mit 2,4 Prozent.

Das Unternehmen zahlte seinen Aktionären dafür in diesem Jahr 4,5 Milliarden US-Dollar (circa 3,6 Milliarden Euro) aus und bereitet derzeit noch eine zweite Auszahlung in Höhe von 1,75 Milliarden (etwa 1,3 Milliarden Euro) aus. (ms)