In der Mine Carajás im Norden Brasiliens wurden allein 31,6 Millionen Tonnen Eisenerz produziert. / Copyright: Wikimedia Commons, Eurico Zimbres FGEL/UERJ

Das Bergbauunternehmen Vale mit Sitz in Rio de Janeiro hat im zweiten Quartal dieses Jahres eine Eisenerz-Eigenproduktion von 85,29 Millionen Tonnen erreicht, was einem Anstieg von 7,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Das geht aus dem aktuellen Produktionsbericht des Unternehmens hervor. Im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres beträgt der Zuwachs 14,4 Prozent.

Laut Vale ist die Produktion, ausgenommen dem Erz von Dritten und der Produktion von Samarco, einem Gesellschafterunternehmen, ein Rekord für ein zweites Quartal und der zweitbeste Wert in der Geschichte der Firma. „Die Produktion ist in den Systemen Norden, Südosten und Süden gestiegen, vor allem aufgrund der besseren Klimabedingungen, einer stärkeren Nutzung der Anlage 2 und einer erhöhten Prodution in der Mine N4WS“, wie es in dem Bericht heißt.

Die Eigenproduktion im ersten Halbjahr dieses Jahres beträgt 159,813 Millionen Tonnen, ebenfalls ein Rekordwert. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres konnte Vale ein Plus von 6,2 Prozent erreichen. Zieht man zur Eigenproduktion die Menge von Dritten hinzu, liegt das produzierte Eisenerz bei 89,311 Millionen Tonnen zwischen April und Juni – 7,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2014 und 15,4 Prozent mehr als zwischen Januar und März. (ls)

Quelle: Estadão