„Einst befand sich in Dois Rios Brasiliens härtestes Gefängnis: Mörder und Drogenbosse wurden auf der Ilha Grande eingesperrt. Heute leben in dem Geisterstädtchen nur noch wenige Menschen – doch die Erinnerung an das düstere Kapitel der brasilianischen Geschichte lebt.

Der Weg nach Dois Rios ist lang und beschwerlich, genau so, wie die Erbauer es geplant hatten. Dois Rios war ein verbotener Ort. Hier in der feuchten Hitze stand bis 1994 das berüchtigtste Gefängnis Brasiliens. In der Colônia Penal Cândido Mendes saßen die grausamsten Verbrecher des Landes. Mörder, Diebe, Drogenbosse.

Ewa sieben Kilometer schlingt sich der Weg durch den Dschungel, über Berge, vorbei an Schluchten, rauschenden Flüssen. Autos gibt es keine auf der Ilha Grande, der „Großen Insel“ in nur 150 Kilometern Entfernung zur Megametropole Rio de Janeiro. Wer vom idyllischen Touristenörtchen Vila do Abraão auf die andere Seite der Insel will, muss zu Fuß gehen.“ (Spiegel Online)

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