Brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (IBGE) veröffentlichte Zahlen zur Beschäftigung im Industriesektor. / Copyright: IBGE
Brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (IBGE) veröffentlichte Zahlen zur Beschäftigung im Industriesektor. / Copyright: IBGE

Brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (IBGE) veröffentlichte Zahlen zur Beschäftigung im Industriesektor. / Copyright: IBGE

Die Beschäftigung im Industriesektor Brasiliens ist zum Ende 2013 um 1,1 Prozent gesunken. Damit setzte sich der negative Trend von 2012 fort, als die Zahl der Erwerbstätigen um 1,4 Prozent zurückging. Die aktuellen Zahlen zur Erhebung der Beschäftigung und der Einkommen in der Industrie (Pesquisa de Emprego e Salário, kurz: Pimes) wurden gestern (11. Februar) vom brasilianischen Institut für Geografie und Statistik (Insituto Brasileiro de Geografia e Estatística, kurz: IBGE). Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass im Dezember die Zahl der offenen Stellen in der Industrie landesweit um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken sind – was genau das siebenundzwanzigste schlechte Ergebnis in Folge ist im Vergleich vom Dezember zwei aufeinanderfolgender Jahre.

An 12 von 14 untersuchten Orten gab es einen Rückgang der Arbeitsplätze im Dezember, wobei São Paulo besonders hervorsticht mit einem Minus insgesamt von 2,4 Prozent. Dabei kam der Sektor von Metallprodukten auf minus 14,7 Prozent und der Maschinenbau auf minus 6,2 Prozent. In der Region Nordost lag der Rückgang insgesamt sogar bei 3,1 Prozent, wobei die Lebensmittel- und Getränkeindustrie auf minus 4,2 Prozent kam, Schuhe und Lederwaren auf minus 4,1 Prozent sowie die Erdölraffinierung und Alkohlherstellung auf minus 11,4 Prozent.

Auch die bezahlten Arbeitsstunden sind im Industriesektor zum Ende 2013 zurückgegangen. Der aktuelle Wert von minus 1,3 Prozent blieb dabei allerdings unter dem Wert von 2012 mit minus -1,9 Prozent. Allerdings konnte beim Wert der Gehaltsabrechnungen ein Anstieg von 1,2 Prozent in 2013 im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Positive Werte hinsichtlich der Gehaltsabrechnung wurden in zehn von den 14 untersuchten Orten festgestellt. Im Bereich Bergbau (4,9 Prozent), bei den Nahrungsmitteln und Getränken (3,1 Prozent), den Chemikalien (3,7 Prozent) und der Produktion von Gummi und Kunststoff (4,1 Prozent) wurden dabei die höchsten Werte ermittelt.