Die Beschäftigungszahlen entwickelten sich im letzten Monat gut / Copyright: Agência Brasil
Die Beschäftigungszahlen entwickelten sich im letzten Monat gut / Copyright: Agência Brasil

Die Beschäftigungszahlen entwickelten sich im vergangenen Monat gut. / Copyright: Agência Brasil

Am vergangenen Montag (17. März) veröffentlichte das brasilianische Arbeitsministerium MTE die neusten Zahlen zum Register über die Beschäftigungsrate CAGED (Cadastro Geral de Empregados e Desempregados). Im Februar konnten 260.831 neue formelle Arbeitsplätze im Land geschaffen werden. Im Vergleich zum vergangenen Februar (2013) hat sich die Zahl mehr als verdoppelt (123.446).

Laut des MTE seien formelle Arbeitsplätze um 0,64 Prozent gegenüber dem Januar dieses Jahres gestiegen. Seit Beginn der Amtszeit der Präsidentin Dilma Rousseff im Januar 2011 bis zum Februar 2014 zählt das CAGED-Register 4.792.529 Arbeitsplätze, davon sind 1.157.709 in den vergangenen zwölf Monaten dazu gekommen.

In allen Branchen konnte dabei ein Wachstum im Vergleich zum Februar 2013 festgestellt werden. An erster Stelle steht der Dienstleistungssektor mit 143.345 Arbeitsplätzen, daran schließen sich die Industrie an (51.951), das Bauwesen (25.055) und der Handel (19.330). Im Dienstleistungssektor sticht besonders der Bildungsbereich hervor (48.813) – ein Anstieg von 3,18 Prozent gegenüber dem Vorjahr -, die Bereiche Wohnen und Ernährung (36.337), Transport und Kommunikation (13.333) sowie Arzt- bzw. Zahnarztdienstleistungen (8.704).

Bei Produktionsunternehmen registrierte das CAGED einen Anstieg in elf von zwölf Kategorien. Die Chemieindustrie verzeichnete in diesem Monat eine Rekordzahl bei neuen Arbeitsplätzen von 7.172, was einem Plus von 0,74 Prozent enstpriht. Die Gummiindustrie erreichte die besten Resultate der vergangenen vier Jahre in diesem Monat (6.636 Arbeitsplätze, plus 1,88 Prozent), gefolgt von der Textilindustrie (6.214 Arbeitsplätze, plus 0,60 Prozent). Die Lebensmittelindustrie verzeichnete das drittgrößte Wachstum im Februar mit 12.587 Arbeitsplätze, ein Plus von 0,65 Prozent, sowie die Schuhindustrie mit 7.271 Arbeitsplätze, ein Plus von 2,13 Prozent. Die einzige Branche, die kein Wachstum erzielen konnte, ist die Industrie für Transportmaterial. (ds)