Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff während ihrer Rede mit Offizieren der Streitkräfte / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff während ihrer Rede mit Offizieren der Streitkräfte / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff teilte gestern (19.12.) mit, dass sie in die Ausstattung und die Qualifizierung der Streitkräfte Brasiliens stärker investieren möchte. Laut Rousseff sei dies nötig, um die bestehenden Schwachstellen zu verringern und damit sich Brasilien im internationalen Geschehen besser behaupten könne.

Brasilien brauche immer mehr qualifizierte und gut ausgestattete Streitkräfte, um seine Aufgaben zu erfüllen. Ein Land, was sich international engagieren möchte, muss mit gutem Beispiel voranschreiten und seine Kapazitäten und Kompetenzen zeigen, so Rousseff. Eine bestimmte Verteidigungspolitik sei für die wirtschaftliche Entwicklung und auch für eine souveräne Außenpolitik wichtig.

Eine weitere Intention der Präsidentin sei es, die Integration der drei Streitkräfte voranzutreiben, das Verteidigungsministerium solle dabei als Sprachrohr fungieren. Um die brasilianische Verteidigungsindustrie anzukurbeln, sei auch die Entwicklung der Technik von Nöten, eine Strategie, die auch aus dem Treffen mit dem französischen Premierminister François Fillon letzte Woche hervorging.

Frankreich ist ein strategischer Partner Brasiliens im Bereich Verteidigung. So wurde in der Partnerschaft der Länder beispielsweise ein Vertrag unterschrieben, der den Bau von Helikoptern und U-Booten fördert.

Nach den Feierlichkeiten im Palast der Hochebene stand anschließend ein Essen mit hochrangigen Offizieren im Luftfahrtsclub auf der Tagesordnung. (ds)