„Wer in São Paulo Kunst sehen will, der muss Geduld haben fürs Schlangestehen. Zehn Jahre rapide steigende Einkommen, fast Vollbeschäftigung, ein starker Real – und der Kulturhunger der Brasilianer scheint nicht gesättigt werden zu können. Für die Impressionismus-Ausstellung des Kulturinstituts des Banco do Brasil standen Besucher im Schnitt vier Stunden an. Im Museum der Modernen Kunst lief gleichzeitig eine Caravaggio-Ausstellung. Die Schlange reichte während normaler Bürozeiten zwei Straßenblocks entlang.

Auch bei der 30. Biennale von São Paulo (bis 9. Dezember) war es nicht anders: Bei der Vor-Eröffnung warteten 1 000 geladene Gäste eineinhalb Stunden, bis sie eingelassen wurden in das elegante, vom brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer entworfene Ausstellungsgebäude.“ (Handelsblatt Online)

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