Der Bildungssekretär des Bundesdistrikts, Marcelo Aguiar, und die Preisträgerin Gina Ponte, die den Kampf von Frauen in der Geschichte in ihrem Projekt thematisiert hat / Copyright: Agência Brasil
Der Bildungssekretär des Bundesdistrikts, Marcelo Aguiar, und die Preisträgerin Gina Ponte, die den Kampf von Frauen in der Geschichte in ihrem Projekt thematisiert hat / Copyright: Agência Brasil

Der Bildungssekretär des Bundesdistrikts, Marcelo Aguiar, und die Preisträgerin Gina Ponte, die den Kampf von Frauen in der Geschichte in ihrem Projekt thematisiert hat. / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Professorin Gina Vieira Ponte wurde kürzlich für ihr Projekt „inspirierte Frauen“ (Projeto Mulheres Inspiradoras) mit dem Nationalen Bildungspreis für Menschenrechte ausgezeichnet. Ziel ihres Projekts war, Schülern der mittleren Reife Frauen vorzustellen, die sich in der Geschichte für Menschenrechte und Gleichberechtigung engagiert haben.

Bei ihrer Arbeit stellte Ponte fest, dass Jugendliche oft voreingenommen und stark von den Massenmedien beeinflusst seien und häufig frauenfeindliche Bemerkungen zum Beispiel in sozialen Netzwerken geäußert hätten. Um diese Einstellung zu ändern, begann Ponte deshalb, den Jugendlichen positive Beispiele von Frauen der Vergangenheit vorzustellen.

Dabei traf sie eine Auswahl von zehn internationalen Persönlichkeiten wie die brasilianische Dichterin Cora Carolina, Anne Frank, die pakistanische Aktivistin Malala Yousafzai, die Ärztin Nise da Silveira und die Biopharmazeutin Maria da Penha Fernandes, die sich für das Gesetz Lei Maria da Penha einsetzte, durch das Gewalt an Frauen stärker bestraft wird.

Das Projekt war Gewinner im Bereich öffentlicher Schulen in der Kategorie „Bildung in Menschenrecht an Schulen“. Dieses war die vierte Ausgabe der Veranstaltung, eine Initiative des Sekretariats für Menschenrechte und des Bildungsministeriums mit Unterstützung von verschiedenen Organisationen. (ds)