Ministerin für soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung, Tereza Campello, über die neue Kampagne / Copyright: Agência Brasil
Ministerin für soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung, Tereza Campello, über die neue Kampagne / Copyright: Agência Brasil

Ministerin für soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung, Tereza Campello, über die neue Kampagne / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Ministerin für soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung, Tereza Campello, startete gestern (11.12.) die neue Kampagne „Brasilien: Nachhaltigkeit und Bioprodukte für die Fußball-WM 2014 (Brasil Orgânico e sustentável para a Copa do Mundo de 2014). Durch die Kampagne soll die Vermarktung und der Konsum von Bioprodukten vor allem aus Familienlandwirtschaftsprodukten in den zwölf Gastgeberstädten der WM verstärkt werden.

„Nachdem wir große Arbeit bei der Konferenz Rio+20 geleistet und alle wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte gesammelt haben, wollen wir das nun auch auf der WM wiederholen, denn hier bietet sich die Möglichkeit, über den nachhaltigen Konsum zu diskutieren. Wir wollen den Konsum von Bioprodukten intensivieren und unsere Produktionsketten stärken. Die WM ist eine Gelegenheit, im Sinne der Nachhaltigkeit voranzuschreiten“, kommentierte Campello.

Laut Angaben des Sekretärs für Ernährungssicherheit des Ministeriums MDS, Arnoldo de Campos, würden die Aktivitäten in diesem Bereich Anfang 2014 in die Wege geleitet werden und den privaten Sektor, Kooperativen sowie Organisatoren von Kleinproduzenten mit einbeziehen. Auf dem Programm stünden Verkaufsstände und Seminare in den Gastgeberstädten. Unternehmen, die sich für die Kampagne engagieren, werden Produkte aus biologischem Anbau und aus Familienlandwirtschaftsbetrieben vermarkten, die das Fair Trade-Siegel tragen.

Die Initiative wird vom Ministerium für soziale Entwicklung und Hungerbekämpfung MDS koordiniert. Dieses arbeitet mit dem Ministerium für Agrarentwicklung, dem Sportministerium, dem Tourismusministerium sowie mit dem Programm der Vereinten Nationen für Umwelt UNEP und dem Brasilianischen Verband für Bioprodukte und Nachhaltigkeit ABRASOS zusammen. (ds)



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